Allgemeine Geschäftsbedingungen – AGB

1. Gültigkeit

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Rechtsgeschäfte zwischen den

Medienstrategen | Saaläckerstraße 8 | 63801Kleinostheim
(Vertreten durch Herrn Martin Schmidt – im Weiteren kurz „Medienstrategen“ genannt)

und ihren Vertragspartnern
(im Weiteren kurz „Kunde“ genannt)

Nebenabsprachen zu diesen AGB sind nur dann verbindlich, wenn sie in schriftlicher Form vorliegen und per Brief, E-Mail oder Fax von beiden Vertragsparteien bestätigt wurden.

2. Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum der Medienstrategen umfasst schwerpunktmäßig folgende Tätigkeiten:
• Marketingkommunikation und Public Relations (PR) in Online- und Printmedien
• Beratung, Konzeption , Kreation, Gestaltung und Entwicklung
• Fotografie und Video (einschließlich Nachbearbeitung)
• Erstellung von Texten
• Schulungen und Seminare

3. Briefing, Angebot, und Auftragserteilung und Projektvertrag

3.1. Briefing
Grundlage für die Leistungserbringung durch die Medienstrategen ist ein Briefing des Kunden. Das Briefing beschreibt die Art und den Umfang der zu erbringenden Leistungen. Im Idealfall erfolgt das Briefing schriftlich (auch per E-Mail). Bei einem mündlich oder fernmündlich erteilten Briefing fassen die Medienstrategen die relevanten Inhalte in einem Re-Briefing zusammen. Der Kunde bestätigt das Re-Briefing mit seiner Unterschrift.

3.2. Angebot
Auf Grundlage des Briefings/Re-Briefing erstellen die Medienstrategen ein freibleibendes und unverbindliches Angebot über die zu erbringende Dienstleistung. Die darin genannten Preise verstehen sich „rein Netto“ und sind zuzüglich der jeweils gesetzlich gültigen Umsatzsteuer zu zahlen.

3.3. Auftragserteilung
Durch die schriftlich erklärte Annahme des Angebots per Brief, E-Mail oder Fax erteilt der Kunde den verbindlichen Auftrag an die Medienstrategen. Mit der – ebenfalls schriftlichen – Auftragsbestätigung durch Medienstrategen gilt der Vertrag über die im Angebot aufgeführte Leistungserbringung als geschlossen.

4. Projektvertrag

4.1. Projektvertrag
Sämtliche von den Medienstrategen zu erbringenden Mediendienstleistungen – im Weiteren „Werk“ genannt) sowie einzuhaltende (Liefer-) fristen sind in einem schriftlichen Projektvertrag geregelt. Der Projektvertrag ist rechtswirksam, sobald die Medienstrategen und der Kunde ihn mit ihrer rechtsverbindlichen Unterschrift abschließen.

4.2. Änderungen oder Ergänzungen
Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des Projektvertrags bedürfen der Schriftform und sind nur gültig, wenn beide Vertragsparteien diese per Brief, E-Mail oder Fax akzeptieren. Eventuelle Mehrkosten für Änderungen und Ergänzungen trägt der Kunde. Je nach Art und Umfang der Änderungen und Ergänzungen können sich bereits vereinbarte Termine und Fristen um eine angemessene Zeit verschieben.

4.3. Höhere Gewalt
Können aufgrund höherer Gewalt die im Projektvertrag aufgeführten (Liefer-) Fristen von den Medienstrategen nicht eingehalten werden, gewährt der Kunde den Medienstrategen eine angemessene Fristverlängerung. Ein Schadensersatzanspruch in Folge höherer Gewalt ist nicht begründet. Dies gilt auch für den Fall, dass der Kunde selbst wichtige Fristen/Termine nicht einhalten kann.

4.4 Mitwirkungspflicht des Kunden
Durch seine Unterschrift zum Projektvertrag verpflichtet sich der Kunde, der im Projektvertrag geregelten Mitwirkungspflicht nachzukommen. Diese umfasst insbesondere die vollumfängliche, fristgerechte und unentgeltliche Bereitstellung aller zur Auftragserfüllung notwenigen Daten, Informationen und Ressourcen.
Die Medienstrategen verpflichten sich, die zur Verfügung gestellten Information mit der erforderlichen Diskretion und Sorgfalt zu behandeln. Nach Abschluss des Projekts sind einreichte Unterlagen dem Kunden auszuhändigen.

5. Rücktritt vom Vertrag

5.1. Rücktritt von Medienprojekten
Tritt der Kunde vor Projektbeginn von einem verbindlich erteilten Auftrag zurück, stellen die Medienstrategen Stornogebühren in Rechnung. Die Stornogebühren errechnen sich anteilig zu der in der in der Angebotsannahme aufgeführten Honorarsumme:
• Rücktritt 12 bis 6 Wochen vor Projektbeginn: 25 % der Honorarsumme
• Rücktritt 4 bis 2 Wochen vor Projektbeginn: 50 % der Honorarsumme
• Rücktritt weniger als 2 Wochen vor Projektbeginn: 75 % der Honorarsumme
Der Rücktritt vom Vertrag muss vom Kunden schriftlich per Brief, E-Mail oder Fax erklärt werden

5.1. Rücktritt von Seminaren/Schulungen
Für Rücktritte von verbindlich gebuchten Plätzen in Seminaren und Schulungen gelten aufgrund der begrenzten Seminar-Plätze gesonderte Stornogebühren:
• Rücktritt 12 bis 6 Wochen vor Seminarbeginn: 50 % der Honorarsumme
• Rücktritt 4 bis 2 Wochen vor Seminarbeginn: 75 % der Honorarsumme
• Rücktritt weniger als 2 Wochen vor Seminarbeginn: 100 % der Honorarsumme
Für ein gebuchtes Seminar / eine gebuchte Schulung fallen keine Stornogebühren an, wenn der zurücktretende Teilnehmer einen Ersatz-Teilnehmer für den freiwerdenden Seminarplatz benennt.
Der Rücktritt vom einem Seminar oder einer Schulung muss vom Kunden schriftlich per Brief, E-Mail oder Fax erklärt werden.

6. Wahrung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen

Die Medienstrategen verpflichten sich, Kenntnisse und Informationen aus Kundenaufträgen streng vertraulich zu behandeln. Diese Verpflichtung gilt auch zeitlich über die Zusammenarbeit zwischen den Medienstrategen und dem Kunden hinaus. Beauftragen die Medienstrategen zur Durchführung des Projekts freie Mitarbeiter oder externe Dritte, so gilt die Verschwiegenheitspflicht auch für diesen Personenkreis.

7. Leistungen Dritter

Die Medienstrategen behalten sich das Recht vor, Teilaufgaben aus einem Projekt an freie Mitarbeiter oder externe Agenturen zur Ausführung zu übertragen. In diesen Fällen bleiben die Medienstrategen alleiniger Vertragspartner des Kunden.

8. Vergütung

8.1. Honorare
Die Vergütung für das Werk ergibt sich aus dem geschlossenen Projektvertrag. Die darin genannten Beträge sind Nettobeträge, die zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu zahlen sind. Sofern nichts anderes vereinbart wird, sind die Rechnungsbeträge innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt ohne weitere Abzüge durch den Kunden zu begleichen. Bei umfangreichen Projekten oder Projekten über einen längeren Zeitraum sind die Medienstrategen berechtigt, über erbrachte Teilleistungen entsprechende Abschlagsrechnungen zu stellen. Dabei ist unerheblich, ob es sich bei den erbrachten Teilleistungen um reine Vorarbeiten oder bereits für den Kunden verwertbare Medienprodukte handelt. Beendet der Kunde ein laufendes Projekt, so sind die Medienstrategen berechtigt, sämtliche bereits erledigte oder bei Dritten in Auftrag gegebene Arbeiten vollumfänglich in Rechnung zu stellen.

8.2. Sonder- und Nebenleistungen
Im Projektvertrag nicht vereinbare Sonderleistungen werden nach Aufwand berechnet. Sofern im Zusammenhang mit dem Auftrag Reisekosten und Spesen anfallen, sind diese vom Kunden zu tragen. Über alle anfallenden Sonder- und Nebenleistungen ist der Kunde rechtzeitig zu informieren und dessen schriftliche Zustimmung einzuholen.

8.3. Änderungen/Korrekturen
Sofern im Projektvertrag nicht anders geregelt, sind Änderungen und Korrekturwünsche an den Entwürfen (nicht jedoch zusätzliche Erweiterungen/Ergänzungen) im Projektumfang enthalten, sofern der Aufwand dafür 20 % des Aufwandes der ursprünglichen Erstellung nicht überschreitet.

9. Eigentumsvorbehalte, Nutzungsrecht und Urheberrecht

9.1. Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Bezahlung der im Projektvertrag vereinbarten Vergütung bleiben sämtliche gelieferte Werke, einschließlich der damit verbundenen Rechte uneingeschränktes Eigentum der Medienstrategen.

9.2. Nutzungsrecht
Mit der Bezahlung der in Rechnung gestellten Honorare erwirbt der Kunde für das Werk das im Projektvertrag vereinbarte Nutzungsrecht. Soweit nicht anders vereinbart, gilt das einfache Nutzungsrecht. Jede darüberhinausgehende Nutzung bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung durch die Medienstrategen.

9.3. Urheberrecht
Die Urheberrechte am Werk verbleiben bei den Medienstrategen, ggf. bei den beauftragten freien Mitarbeitern bzw. externen Dritten. Die Medienstrategen haben das Recht, in/auf Werken an geeigneter Stelle als Urheber genannt zu werden.

9.4. Daten, Layouts und Quellcode
Der Kunde erwirbt an dem fertigen Werk das Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Seitens der Medienstrategen besteht keine Verpflichtung, Skizzen, Entwürfe, editierbare Dateien oder Quellcode (=Rohmaterial), welche zur Erstellung des Werkes erstellt wurden, dem Kunden zu überlassen. Falls der Kunde die Herausgabe des Rohmaterials wünscht, ist dies in einer Nebenabsprache gesondert zu regeln.

9.5. Änderungen und Reproduktion
Veränderungen am Rohmaterial/Werk (einschließlich dessen Weiterentwicklung) sind nur mit schriftlicher Genehmigung der Medienstrategen zulässig. Gleiches gilt für die unerlaubte Reproduktion, Nachahmung oder Einbindung in andere Werke. Bei Zuwiderhandlungen sind die Medienstrategen berechtigt, die ursprüngliche Honorarsumme als Schadensersatz zu verlangen.

10. Haftungsausschlüsse

10.1. Datenmaterial
Die Verantwortung für die formale, juristische und inhaltliche Korrektheit der überlassenen Daten, Informationen und Ressourcen trägt allein der Kunde. Dies beinhaltet auch, dass der Kunde die erforderlichen Nutzungsrechte an dem eingereichten Material besitzt. Mögliche Haftungsansprüche Dritter gegenüber den Medienstrategen sind ausgeschlossen.

10.2. Datensicherheit & Backup
Überlässt der Kunde den Medienstrategen elektronische Daten auf Datenträger oder per datenfernübertragen (z.B. E-Mail, FPT-Upload), so haften die Medienstrategen nicht für Verlust oder Beschädigung der Daten. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, von überlassenen Daten Sicherungskopien anzufertigen.

10.3. Rechtliche Zulässigkeit
Das Risiko der rechtlichen Zulässigkeit hinsichtlich der Verwendung/Nutzung der erstellten Werke und Kampagnen liegt allein beim Kunden. Dies gilt insbesondere für die geltenden Vorschriften zum Medienrecht, Wettbewerbsrecht, Werberecht und Urheberrecht. Für sämtliche Aussagen zu Produkten und Dienstleistungen des Kunden übernehmen die Medienstrategen keine Haftung.

10.4. Hinweispflicht
Erlangen die Medienstrategen Kenntnis davon, dass der Kunde mit einem Werk bzw. einer Kampagne geltendes Recht verletzen könnte, ist der Kunde umgehend über den Sachverhalt in Kenntnis zu setzen. Die Medienstrategen weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Info weder eine juristische Beratung ist oder an deren Stelle tritt. Im Falle einer Rechtsberatung durch eine fachkundige Stelle hat der Kunde dafür die Kosten zu tragen. Hält der Kunde trotz geäußerter Bedenken an seiner Maßnahme fest und veranlasst die Medienstrategen ausdrücklichen zum Handeln, trägt der Kunde sämtliche sich daraus ergebenden Ansprüche Dritter.

10.5. Technische Weiterentwicklung und Anpassungen
Bei Online-Projekten wird der aktuelle Stand der Technik zugrunde gelegt. Für technische Weiterentwicklungen (z.B. Web-Technologien oder der gängigen Web-Browser) und sich daraus ergebenden Inkompatibilitäten oder Darstellungsprobleme, können die Medienstrategen nicht haftbar gemacht werden.
Erforderliche Anpassungen werden auf Wunsch des Kunden nach Aufwand durchgeführt und berechnet.

11. Wirksamkeit

Sollte eine oder mehrere Bestimmung aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleiben alle anderen Bestimmungen davon unberührt. In diesem Fall ist die unwirksame Bestimmung durch eine rechtswirksame, sinngemäße Bestimmungen zu ersetzen

12. Erfüllungsort Gerichtsstand

Erfüllungsost ist am Firmensitz der Medienstrategen
Gerichtsstand ist Aschaffenburg.

 

Stand: 30. Mai 2016